
Wir verstehen kreatives Schaffen als gesellschaftliche Kraft — inspiriert von Joseph Beuys' Konzept der Sozialen Plastik, das jeden Menschen als Gestalter seiner Wirklichkeit begreift. Kunst ist hier ein Denkraum: ein Ort, in dem Transformation beginnt — von innen nach außen, vom Individuum in die Gemeinschaft, vom Gedanken in die Wirklichkeit.
Diese Haltung hat Geschichte. Es ist die Fortsetzung von Galerie Tristesse Deluxe — einer 2003 von Nelja Stump gegründeten interdisziplinären Diskursplattform zu urbanen und gesellschaftlichen Strukturen im interkulturellen Kontext. Was als Projektraum in Berlin begann, wirkt heute als nomadisches Netzwerk weltweit.
Der Wendepunkt: zwischen Digitalisierung und dem Ruf nach Ursprünglichkeit, zwischen Leistungsgesellschaft und dem Wunsch nach authentischem Leben. Unsere Arbeit verbindet Diskurs, Talks, Videos, Performance, Fotografie, Malerei, Musik und Philosophie mit Themen wie Quantenphysik, Kunst, Bewusstsein, ganzheitlichem Leben und Potenzialentwicklung.

Bildende Künstlerin, Kuratorin, Gestalterin und Visionärin
Geboren in Kasachstan, lebt und arbeitet sie in Berlin und Griechenland. 2000 machte sie ihren Master of Arts bei Katharina Sieverding an der Universität der Künste Berlin (UdK). Ihre erste Ausbildung absolvierte sie zur Krankenschwester in der Psychiatrie/Neurologie. Anschließend studierte sie Bühnen- und Kostümdesign bei Andrej Woron und war danach im Bereich Produktion, Design und Regie für Spielfilme, Werbefilme und Musikvideos tätig. 1992 begann ihr Studium an der UdK Berlin.
Während ihres Studiums war sie als Tutorin im Bereich Frauengleichstellung tätig. In diesem Rahmen organisierte sie gemeinsam mit Sabeth Buchmann, Stephan Geene und Katja Diefenbach Talks und Lectures zu Themen wie Gendertheorie, Kulturwissenschaften und Philosophie. 2003 gründete sie gemeinsam mit Mirko Thomasky die Produzentengalerie Tristesse, die später mit Karin Kruse und Ringo Kaufhold als Galerie Tristesse Deluxe kommerziell weitergeführt wurde. Nelja kuratierte über 100 Ausstellungen in Berlin sowie internationale Projekte in Paris, Buenos Aires und Wien.
2012 entwickelte sie mit Nana Yuriko das Konzept der Sozialen Skulptur Food for Love, das sie später gemeinsam mit Patricia Weil und Inga Königstadt in der Wildeküche Berlin verwirklichte. Das Projekt basiert auf der Biophotonik-Theorie und untersucht die Rolle des Lichts in Nahrung und Zellen sowie die Sonne als zentrale Energiequelle. Ihre Expertise vertiefte sie durch eine Ausbildung bei dem renommierten Sternekoch Matthew Kenney.
2022 initiierte sie gemeinsam mit Claudia Eisinger und Maria Zastrow The House To Be, ein Projekt zur Schaffung dezentraler Kreativorte. 2026 gründete sie den gemeinnützigen Verein The Art To Be e.V., um Kreativität und Ganzheitlichkeit als Lebensstil zu fördern. Die erste Ausstellung des Vereins, Die Wahrheit wird gefühlt, ist für 2026 geplant.
Team
Design
Lukas Löwe
Design & Entwicklung der Webseite
