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Open Call 

Die Wahrheit wird gefühlt 

The Art To Be.ev  lädt Künstlerinnen ein, Teil der Ausstellung „Die Wahrheit wird gefühlt“ zu werden! Die Ausstellung wird in der Galerie LCG Brunnenstr.170  präsentiert. Im Fokus stehen Werke, die sich mit Themen der Intuition, Wissenschaft, Wahrnehmung, Gefühl VS Ratio auseinandersetzen.

Wir suchen kreative Positionen aus unterschiedlichen Disziplinen wie Malerei, Fotografie, Video, Performance, 

Musik und Installation, die das Zusammenspiel von Gefühl und Rationalität erforschen.

Kuratiert von Nelja Stump 

Künstler : Open call

Datum : 2026 Sommer

Ort : LCG Gallery, Brunnenstr.170, 10119 Berlin

Details zur Bewerbung

  • Einsendeschluss: [15.04.2026]
  • Bewerbungsgebühr: 39,- Euro (Unkostenbeitrag)
  • Einzureichende Unterlagen:
    • Kurzbeschreibung der Arbeit (max. 300 Wörter)
    • Künstler:innen-Statement (max. 200 Wörter)
    • Bis zu 5 Bilder oder Videos der eingereichten Arbeit(en)
    • Kontaktdaten

Bitte sende deine Bewerbung per E-Mail an: Nelja@thearttobe.org

Nach erfolgreicher Bewerbung erhältst du weitere Details zur Ausstellung und den Teilnahmebedingungen.

Warum teilnehmen?

  • Präsenz in einer einzigartigen Ausstellung: Deine Werke werden in einem innovativen Format und in einer Berliner Galerie gezeigt.
  • Netzwerk: Möglichkeit, dich mit internationalen Künstler:innen und Kurator:innen zu vernetzen.
  • Einfluss: Trage zur Diskussion über Intuition und Gefühl als kreative Kräfte bei.

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
Das Team von The Art To Be

Organizer/ Curator: Nelja Stump & TheArtToBe.eV.

Veranstaltungsreihe – Die Wahrheit wird Gefühlt

Exhibition

VA 1. Orpheus und Eurydike über Vertrauen und Angst

VA 2. Spinozas Substanz & Novalis Wiederverzauberung der Welt

VA 3. Adorno – Dialektik der Aufklärung

Artist name/s: Open Call

Preview date & start/end time: TBA

Vernissage:  TBA

Venuename: The Art to Be.eV. Brunnenstr 170, Berlin

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Die Wahrheit wird Gefühlt Teil 1 - Orpheus und Eurydike über Vertrauen und Angst

 

Die Ausstellung eröffnet mit einer traditionellen chinesischen Teezeremonie um den Geist zu öffnen.

 

*Tee dämpft den Übermut und beruhigt den Geist; er regt die Gedanken an und verhindert die Schläfrigkeit, erfrischt den Körper und macht die Sinne klar.

 

Zur Eröffnung der Ausstellung/Diskurs Talks greifen wir die Idee der fernöstlichen Philosophie auf.    Die fernöstliche Teezeremonie – eine Praxis des bewussten Trinkens und der Verbindung mit der Pflanze – wird aufgegriffen, um Raum zu schaffen und einen Weg in das Innere der Dinge zu finden. Es entsteht ein nährender Dialog zwischen Menschen und Dingen. Die Veranstaltungsreihe umfasst eine Ausstellung, Performances, Panels, Talks und ein Abendprogramm.

Diskurs Talks (Nelja Stump & 1 Talkgast & 1 Moderator)

  1. Orpheus und Eurydike über Vertrauen und Angst

Für die erste Veranstaltung aus der Reihe „Die Wahrheit wird gefühlt“, über Vertrauen und Angst, habe ich Claudia Eisinger eingeladen.

  1. Spinozas Substanz & Novalis Wiederverzauberung der Welt

Für die zweite Veranstaltung über Spinoza und Novalis habe ich Gwendolyn Walther-Kirchhoff angefragt.

  1. Adorno – Dialektik der Aufklärung

Für die dritte Veranstaltung über Adorno – Dialektik der Aufklärung habe ich Ulrike Guérot angefragt.

 

 

Die Wahrheit wird gefühlt – Ausstellung und Diskurs

Was ist es, dass uns Menschen so schwerfällt zu erklären? Manche nennen es Bauchgefühl, andere hören auf ihr Herz und ihre Intuition. Diese unsichtbare Kraft beschäftigt die Menschheit seit Jahrtausenden. Seit Newton begannen wir, uns davon getrennt zu sehen. Unser Denken wurde materialistisch und dualistisch, und das Vertrauen in das Unsichtbare ging verloren. Heute glauben wir, was wir sehen, hören oder lesen. Nicht mehr, was wir fühlen.

Veranstaltung der Reihe - Die Wahrheit wird gefühlt.                                                          1.VA - Orpheus und Eurydike über Vertrauen und Angst

Mit Interdisziplinären künstlerischen Ausdrucksformen – Performance, Fotografie, Video, Musik und einem offenen Diskurs – sowie Diskussionen über menschliche Wahrnehmung, Dualismus und die sich wandelnde Natur der Realität. Warum jetzt? In einer Zeit des digitalen Überflusses und gesellschaftlicher Umwälzungen, ist die Verbindung zur Intuition besonders wichtig. Sie greift Joseph Beuys' Konzept der Sozialen Plastik auf. Kunst als gesellschaftlichen Denkraum und kollektive Form des Handelns. Kunst als Förderer gesellschaftlichen Nachdenkens, zum Reflektieren von Paradigmenwechseln, hin zur Wiederentdeckung von Spiritualität sowie zum Schaffen eines Gleichgewichts zwischen rationalem und intuitivem Denken. Im Mittelpunkt stehen Kreativität und Intuition. Durch die Zusammenarbeit mit internationalen Künstlern und Visionären wird ein interdisziplinärer Dialog gefördert, der eine offene, kreative Gesellschaft anstrebt. Das Projekt hebt die Grenzen zwischen verschiedenen Kunstformen auf, um neue Realitäten durch künstlerische Visionen zu erschließen. Die Ausstellung stellt Fragen nach der Rolle der Gefühle und dem Streben nach einer tieferen Wahrheit jenseits der physischen Realität. Ziel ist es, die Menschen zu inspirieren und zu zeigen, dass durch das Zusammenspiel von Fühlen und Ratio große Projekte entstehen können – denn Gefühle haben die Kraft, Welten zu erschaffen.

Philosophie In Anlehnung an die philosophischen Ideen von der Sokrates/Platon bis Spinoza und von Novalis bis zu T.W. Adorno hinterfragt die Ausstellung, wie sich unsere Beziehung zu unseren Gefühlen entwickelt hat. Adorno kritisierte in seiner Dialektik der Aufklärung (1947) die Massenkultur als Ursache für Passivität und Konformismus, was letztlich dazu führe, dass Menschen ihren Gefühlen misstrauen und sich durch äußere Einflüsse manipulieren lassen. Spinoza vertrat die Auffassung, dass der Mensch untrennbar mit der Natur und dem Universum verbunden ist und dass Gefühle eine Form des Denkens sind, die sowohl politisch als auch ethisch wertvoll sind. Diese Ausstellung greift Spinozas radikalen Anti-Dualismus auf und verbindet seine Philosophie mit modernen künstlerischen Interpretationen. Sie spielt mit den Grenzen zwischen physischer und intuitiver Realität sowie zwischen realem und virtuellem Raum, um die Wechselwirkung zwischen sichtbarer und unsichtbarer Welt zu verdeutlichen.

Diese Philosophen verbindet eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen menschlicher Existenz und innerer Wahrheit, auch wenn ihre Perspektiven unterschiedlich sind. Ihre Ideen lassen sich jedoch miteinander verknüpfen und bieten uns so einen umfassenderen Zugang zum Verständnis des Menschseins – ein Zugang, der die mythische Geschichte von Orpheus und Eurydike in eine neue Dimension hebt. Spinoza lehrt uns, dass die Welt und der Mensch Teil eines einzigen göttlichen Wesens sind, dass er „Substanz“ nennt. Für ihn liegt das wahre Glück der Menschheit in der Erkenntnis dieser Einheit – einer Einsicht, die aus der Reflexion über die Natur und unser eigenes Wesen erwächst. In seiner Ethik betont er, dass wahre Freiheit darin besteht, im Einklang mit dieser Einheit zu leben, anstatt gegen sie anzukämpfen. Ähnlich wie Spinoza beschäftigt sich auch Novalis mit der Verbindung zwischen Innen und Außen. Für ihn bedeutet das Romantisieren der Welt, sie in ihrem ursprünglichen Glanz wahrzunehmen. Er fordert die Menschen dazu auf, ihre innere Schönheit und Sinnhaftigkeit neu zu entdecken, um eine harmonische, friedvolle Welt zu erschaffen. Die poetische Kraft, verkörpert in Orpheus, kann uns helfen, diese „Wiederverzauberung“ der Welt zu vollziehen.

Adorno, ein Denker der Moderne, zeigt uns in seinem Werk Dialektik der Aufklärung, wie die Vernunft im modernen Zeitalter oft zur Unterdrückung des Natürlichen und Intuitiven führt. Für Adorno liegt die Tragödie darin, dass der Versuch, die Natur vollständig zu kontrollieren, uns von ihr entfremdet. In der Geschichte von Orpheus und Eurydike sehen wir ein Echo dieser Tragödie: Orpheus, der durch seine wunderschöne Musik die Natur verzaubert, verliert durch seinen Blick zurück Eurydike. Dies steht symbolisch für den menschlichen Drang nach Kontrolle und Misstrauen. Novalis erinnert uns, dass in der Kunst und der Poesie eine Kraft existiert, die diesen Verlust überwinden kann. Orpheus’ Musik war stark genug, um die Natur selbst zu bewegen, doch seine Ungeduld und Angst führten zu Eurydikes endgültigem Verschwinden. Die Geschichte von Orpheus und Eurydike erinnert uns daran, Vertrauen zu fassen. Sie bringt uns näher an Adornos Kritik der Moderne und lädt uns zugleich ein, Spinozas Weisheit und Novalis’ romantische Vision in unser Leben zu integrieren – in eine Welt, in der Vernunft und Gefühl miteinander versöhnt sind und Kunst als Brücke zur inneren Wahrheit dient.

Wie Gwendolyn Walter-Kirchhoff betont, suchte die Frühromantik nach einer Antwort auf genau diese Fragen. Die zentrale Idee jener Zeit war es, Ratio und Gefühl, das Männliche und das Weibliche zu vereinen, um eine neue, friedliche und harmonische Welt zu erschaffen. Novalis glaubte fest, dass die innere Schönheit des Menschen erweckt werden müsse, um wahre Selbstverwirklichung zu erreichen.

Wahres Glück heißt, im Einklang mit der kosmischen Ordnung zu leben – so wie Orpheus es für einen Moment durch seine Musik tat.

DAS ANDERE WO — BUENOS AIRES
Das andere Wo
Das andere Wo / The other where *Künstlerische Visionen der Ferne

Kuratiert: Ioannis Savvidis, Nelja Stump, Lina Theodorou

Künstler: 28 Videoarbeiten von verschiedenen Künstlern

Datum: 2013 — 2014

Ort: BIM Buenos Aires (Video Biennale), Österreich Wien

Philosophie

Wie ist dieses Konzept entstanden? Wir alle können keinen physischen Raum eine identitätsstiftende Bedeutung mehr beimessen. Was bleibt, ist eine immer unbegreiflichere aufwallende Sehnsucht nach dem Unbekannten. Das Identitätsgefühl mit dem Hier, ein Versprechen der Romantik, kann in einer Gesellschaft der permanenten Änderungen und Bewegungen, wie sie auch weite Teile Europas erfasst hat (vom Rest der Welt ganz zu schweigen), für immer weniger Menschen eingehalten werden. So ist es dann nicht weit hergeholt, aus unserer bekannten, wohl vertrauten realen Umgebung eine Ferne zu transformieren. Ob als Sehnsuchtsort, als Utopie, als Verheißung, als Ort der Verklärung und der Projektion unserer Ängste. Diese aus der Vertrautheit heraus entworfenen Fernen (denen wir nicht mehr trauen können), macht uns auf immer zu Nomaden.

Wenn der Philosoph Markus Gabriel schreibt: „Die neuen intellektuellen Stoßrichtungen zielen auf eine Weltsicht, in der die realen Dinge aus dem Blick geraten und dann einfach neu erfunden werden“, dann meint er damit auch die Transformation des Vertrauten, die zu Orten des Phantastischen werden, die jedem Künstler innewohnen.

INTIMATE MOMENTS — PLATOON KUNSTHALLE — BERLIN
Intimate Moments
Intimate Moments — An Interdisciplinary Art Exchange Project

Kuratiert: Vanini Belarmino & Nelja Stump

Künstler: Singapur: Chow Chee Yong, Urich Lau, Sherman Ong, Elizabeth De Roza, Andree Weschler – mit der deutschen Künstlerin/Kuratorin Nelja Stump

Datum: 12 — 25 Juni 2013

Ort: Platoon Kunsthalle

Philosophie

Die Vision von Intimate Moments war es, im Juni 2013 in Berlin eine lebendige Ausstellung zu kreieren, die mit ortsspezifischen Performances den Impuls gibt, neue Werke entstehen zu lassen. Kuratiert wird dieser interdisziplinäre Art Exchange von Vanini Belarmino und Nelja Stump im Rahmen der Projektreihe „Nomadics“ von Tristesse Deluxe Berlin. Intimate Moments bringt fünf Künstler aus Singapur – Chow Chee Yong, Urich Lau, Sherman Ong, Elizabeth De Roza und Andree Weschler – mit der deutschen Künstlerin/Kuratorin Nelja Stump zusammen. Inhalte von Einzelausstellungen sowie Performance-Schnipsel werden in Singapur vorbereitet und dienen als „Studien“ für die Organisation der gemeinsamen Ausstellung. Die durch die Reise von Singapur nach Berlin entstandene Energie wird Intimate Moments durch den interdisziplinären Art Exchange begleiten. Die Aktionen reichen von Performance, intimen Gesprächen, Filmvorführungen, Künstlergesprächen und einem Salon.

NOMADICS — BERLIN
Nomadics
Nomadics

Kuratiert: Nelja Stump, Tristesse Deluxe

Künstler: Jochen Arbeit, Daniele Bordoni, Daniela Friebel, Abraham Hurtado, Enrico Nagel, Ioannis Savvidis, Tor Seidel, Pola Sieverding, Moritz Stumm, Marco Riedel, Vania Rovisco, Ulrich Schäfer, Andrea Stahl, Nelja Stump, Lina Theodorou, Lisa Wassmann

Datum: 15.03.2012 — 22.03.2012

Ort: Supermarkt — Berlin, Brunnenstr. 64

Philosophie

Die Erfahrungen und Eindrücke aus den ständig wechselnden Raumsituationen der Galerie Tristesse haben sich über die letzten Jahre zum nomadischen Konzept von Tristesse Deluxe verdichtet. Basierend auf der Evolution der Örtlichkeiten erschließt sich die künstlerische Thematik dieser neuen Ausstellungsreihe: Sie fokussiert das Eigenleben der Wanderschaft als Schnittstelle zwischen neuen Orten und alten Netzwerken. Das Hauptaugenmerk der Gruppenausstellung richtet sich dabei auf die künstlerische Wahrnehmung von Raum, Zeit und Bewegung, erforscht die Kontraste und Symbiosen von Innenraum und Außenwelt, die Grenzen zwischen realem und virtuellem Raum, die Wechselwirkungen zwischen existierender und konstruierter Welt, physisch und psychisch Erlebtem, Sichtbarem und Unsichtbarem.

STREET ART GOES FINE ART — PARTS I & II
Street Art goes Fine Art
Street Art goes Fine Art — parts I & II

Kuratiert: Nelja Stump, Tristesse Deluxe, Unterstützung von Nokia Nseries

Künstler: Agathe de Bailliencourt, Veenom, Mast vs Cora, Olivia de Bona, ELBocho alias Little Lucy, Alias, Anton Unai, Ioannis Savvidis

Datum: 24.06.2007 — 30.06.2007

Ort: Galerie Tristesse deluxe, Karl-Marx-Allee 137, 10249 Berlin

Philosophie

Die Idee der Ausstellung „Street Art goes Fine Art in Kooperation mit Backjumps #3“ sollte als thematische Ausstellung im Bereich der Crossboarding Art verstanden werden. Die Grenzen von Fine Art und Street Art sowie deren fließende Übergänge sollen veranschaulicht werden. Moderne Kunstrichtungen wie Mixed Media Art heben die Grenzen zwischen einzelnen Kunstrichtungen auf, beziehungsweise wirken ergänzend. Street Art und Fine Art jedoch werden bisher immer noch als streng voneinander getrennt betrachtet. In der Auswahl der grenz- und genreübergreifenden internationalen Künstler könnte sowohl die gegenseitige Beeinflussung von Fine Art und Street Art sowie deren Artverwandtschaft positioniert werden.

PAINT MY HOUSE — BERLIN
Paint my House
Paint my House

Kuratiert: Nelja Stump, Tristesse Deluxe & Realisiert SkudiOptics

Künstler: Jim Avignon, Agathe de Bailliencourt, Veenom, Mast, Dasha Rychkova, Andrea Stahl, Nomad, Ioannis Savvidis, Jaybo, Nelja Stump

Datum: 16.10.2007 — 29.10.2007

Ort: Festival of Lights Berlin

Philosophie

„Paint my House“ fand vom 16. bis 29. Oktober 2007 während des Festival of Lights in Berlin statt. Jeden Abend wurde das Werk eines Künstlers mit Pani-Bühnenprojektoren auf die Wand eines riesigen Gebäudes in Berlin-Mitte projiziert. Das Gebäude in der Otto-Braun-Straße/Alexanderplatz wurde wie eine große Leinwand benutzt. Das schlichte Aussehen dieses Gebäudes macht es zu einer perfekten Projektionsfläche. „Paint my House“ war kein kommerzielles Projekt. Die Veranstaltung wollte der Stadt zeigen, wie schön Künstler sie bemalen können.

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